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22. Mai 2016 bis 3. Januar 2017
Ausstellung in Waldheim:
Tibets Sachse. Ernst Hoffmann wird Lama Govinda

Seit dem 22. Mai 2016 ist im Museum Waldheim die Ausstellung „Tibets Sachse. Ernst Hoffmann wird Anagarika Govinda“ zu sehen. Die Eröffnung fand am Weltmuseumstag mit einer Ansprache des Bürgermeisters Steffen Ernst sowie einer inhaltlichen Einführung durch Birgit Zotz und Volker Zotz statt. Die Ausstellung, die von der Lama und Li Gotami Govinda Stiftung gemeinsam mit Govindas Geburtsstadt Waldheim veranstaltet wird, dokumentiert das Leben und Werk des Weltbürgers aus Sachsen in vier Räumen auf zwei Stockwerken. Im ersten Raum lässt sich Lama Govindas Weg über vier Kontinente anhand historischer Fotografien und Dokumente verfolgen, die Einblicke in seine Entwicklung von der Kindheit bis zum Lebensende gewähren. Besucher erhalten Aufschlüsse über sein Wirken als Gelehrter, Schriftsteller und Lama. Im zweiten Raum sind charakteristische Gemälde Govindas aus Italien, Afrika und Indien zu sehen. Den Pastellen und Aquarellen sind Zitate beigegeben, die sein Selbstverständnis als Künstler spiegeln. Im dritten Raum sind nichtgegenständliche und figürliche meditative Werke Govindas zu sehen. Ein Zyklus abstrakter Bilder aus den 1920er Jahren zeigt ihn als frühen Vertreter dieses damals noch jungen Genres, mit dem er in Indien für viel Diskussion sorgte. Dazu kommen Gemälde, in denen Govinda Tempelfresken aus Tsaparang in West-Tibet wiedergab. Der vierte Raum bietet eine repräsentative Auswahl der berühmten Gemälde Govindas aus verschiedenen Regionen mit tibetischer Kultur. Den Bildern, die 1933 in Ladakh und in den 1940er Jahren in Tibet entstanden, wurden wiederum Zitate zugeordnet, die Hintergründe zu seiner künstlerischen Perspektive und dem Entstehen der Werke liefern. Die 275. Ausgabe der Zeitschrift Der Kreis ---> vom Mai 2016 bringt mit einem Bericht über die Waldheimer Govinda-Ausstellung auch sämtliche Begleittexte zu den Bilden und Objekten.
Birgit Zotz, die für die Konzeption der Ausstellung verantwortlich ist, hat ein in der Edition Habermann erschienenes Begleitbuch ---> herausgegeben, in dem sich Autoren wie Ram Chandra Tandan und Peter van Ham mit verschiedenen Aspekten des Wirkens Govindas beschäftigen.
Die Ausstellung wird im Museum Waldheim noch bis Januar 2017 zu sehen sein.

---> Zum Pressebericht der Sächsischen Zeitung: Die Rückkehr eines Weitgereisten

 


Museum Waldheim
Gartenstr. 42, 04736 Waldheim
Tel.: 034327-57234

Öffnungszeiten:
Di. u. Do. 9-12 / 13-18 Uhr
Mi. u. Fr. 9-12 Uhr
So. 9.30-11.30 Uhr


Mai 2016
Neuerscheinung in der Edition Habermann:
Benedikt Maria Trappen: Der Himmel ist auch die andere Erde. Aus Tagebüchern und Briefen

Die Schriftstellerin Monika Lamers nannte dieses Buch „so intim, dass nur darin lesen darf, dessen Wahlverwandtschaft sicher ist.“ Tatsächlich offenbart der Autor viel von seinem innersten Wesen: „Immer wieder die Frage: Wer bin ich? Mich erinnern. Den lebendigen Zusammenhang wiederfinden.“ In diesem Sinn bietet das Werk eine starke Einladung zur Selbsterkenntnis.
Benedikt Maria Trappen lässt den Leser an seinem geistigen Weg teilhaben, wobei er ihn durch zahlreiche scharf konturierte Aphorismen auf wesentliche Fragen der Existenz stößt.

Es geht dabei ebenso um höchste Ziele, „Endlich unendlich sein“, wie um Klarheit im begrenzten Leben, das „zwingende Gefühl, angesichts des nahen Todes die rettenden Worte finden zu müssen.“
Für den Philosophen Jochen Kirchhoff, der die Einführung verfasste, regen Trappens Notate „zum radikalen Selberdenken, Selbermeditieren, überhaupt zum Selbst-Sein im tiefsten Sinn“ an. Dies wird nur möglich, weil „der Autor mit Herz und Seele und lebendiger Erfahrung hinter dem Geschriebenen steht.“ (Wilfried Huchzermeyer)


Benedikt Maria Trappen

Zu beziehen im Buchhandel und Online-Buchhandel:
Paperback [978-3-96025-004-3]
€ 9,99
Hardcover [978-3-96025-003-6] € 19,99
e-Book [978-3-96025-005-0] € 9,99


November 2015
Hörbuch: The Way of the White Clouds

Anagarika Govindas The Way of the White Clouds gilt weithin als Klassiker der Reiseliteratur und spirituellen Autobiografien. Seit das Buch 1966 erschien, wurde es in viele Sprachen übersetzt und immer wieder aufgelegt. Die deutsche Fassung Der Weg der weißen Wolken stammt vom Autor selbst.

Jetzt erschien durch eine Kooperation der Govinda Stiftung mit dem Verlag Dharma Audiobooks die englische Originalausgabe als Hörbuch. Der Schauspieler Sean Barrett, bekannt aus zahlreichen Spielfilmen und BBC-Fernsehserien, lieh Lama Govinda für diese Produktion 13 Stunden und 30 Minuten seine Stimme.

Barrett las für Hörbücher bereits die Canterbury Tales, buddhistische Texte sowie Werke von Charles Dickens, Haruki Murakami und Patrick Süskind. Jetzt führt er die Hörer über Lama Govindas legendäre Wege durch Tibet. Dharma Audiobook hält eine Hörprobe bereit
http://dharmaaudiobooks.com/the-way-of-the-white-clouds/


Sean Barrett


 

Tibethaus Deutschland: Themenabend zu Lama Govinda

Im Tibethaus Deutschland in Frankfurt am Main, das unter Leitung von Dagyab Kyabgön Rinpoche steht, findet am 6. November 2015 von 18.30 bis 21 Uhr ein Themenabend über Lama Anagarika Govinda statt. Volker Zotz und Birgit Zotz stellen dabei das Leben Govindas sowie sein literarisches und künstlerisches Werk vor.

Zum Programm Tibethaus --->

 

Die Stiftung

Die Lama und Li Gotami Govinda Stiftung verwaltet das geistige Erbe von Anagarika Govinda und seiner Frau Li Gotami, darunter den schriftstellerischen und künstlerischen Nachlass. Gemeinsam mit dem Anagarika Govinda-Institut unterstützt sie verschiedene Projekte und Forschungen im Sinne Lama Govindas. Publikationen der Stiftung erscheinen in der Edition Habermann. Die Stiftung ist an der Herausgabe der Zeitschrift Der Kreis beteiligt.


Anagarika Govinda

Der Gelehrte, Mystiker, Autor und Maler
Lama Anagarika Govinda (1898-1985)

 

 


Lama und Li Gotami Govinda Stiftung | sekretariat@lama-govinda.de